Sehenswürdigkeiten

 

Es sind so viele schöne und ausgesprochen interessante Orte in Ustka bzw. in der Umgebung der Stadt, dass man nicht im Stande ist alle aufzulisten und zu beschreiben. Deshalb präsentieren wir eine Auswahl der touristischen Sehenswürdigkeiten. Wichtig ist es zu wissen, dass in jedem Zimmer unserer Einrichtung ein Stadtplan von Ustka und eine Landkarte von der Region zu finden ist. Wir stehen auch mit Rat zur Verfügung – mt Sicherheit hier wird keiner sich langweilen!

Hafen und Seebrücke in Ustka

Mit Sicherheit wirst du zuerst dahin gehen... Die Geschichte des Hafens reicht der ersten Hälfte des XIV. Jh. Der Hafen war von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Kreisstadt Stolp, die 1382 Mitglied der Hanse wurde. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts erlebte der Hafen seine erste Blütezeit, als Stolp Handelsbeziehungen bis nach England und zu den Niederlanden betrieb. Zu dieser Zeit hatte Stolpmünde die benachbarten pommerschen Häfen Rügenwalde und Kolberg nach Umschlagszahlen übertroffen. Der Höhenflug dauerte allerdings nur hundert Jahre, danach hatte Danzig die Vormachtstellung im Ostseehandel. Die Hafenanlagen konnten aus Geldmangel nicht mehr unterhalten werden und die Versandung der Stolpemündung brachte den Schiffsverkehr fast zum Erliegen. Im Jahr 1886 wurde für den Reichsgründer Otto von Bismarck in Strandnähe eine stattliche Sommerresidenz errichtet. Der Backsteinbau beherbergt heute (seit 2008) eine Pension.

Die Seebrücke von Ustka besteht rein-historisch aus drei Teilen – Ost- und Westteil, aber auch aus dem Teil, der nie fertig wurde. Es handelt sich hier um da sog. Dritte Mole. Am Weststrand befand sich das Herren- und am Oststrand das Damenband – das ist allerdings nicht mehr der Fall...

Seenixe

Seenixe ist nicht nur in Warszawa oder Kopenhagen. In Ustka, auf der Seebrücke sietzt und guckt in der Seerichtung eine Seejungfrau. Ihre Anwesenheit verdanken wir den Einwohnern, Freunden und etlichen,  regionalen Unternehmern; kurz den Stiftern der Skulptur. Sie wurde am 15. August 2010, also am Ustka-Festtag, enthüllt.

 

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Leuchtturm

Der Leuchtturm gehört zum Pflichtprogramm auf der Spazierroute über den Stolpmünder Hafen. Das nicht allzu hohe Objekt steht in der Nähe des Hafeneingangs, am Ende der Spazierpromenade. Der Leuchtturm wurde wegen der beim Unwetter erschwerten Schiffbarkeit an der Hafeneinfahrt in Ustka im Jahre 1892, als ein Turm am Gebäude, das für eine Fliegerstation vorgesehen war, errichtet. Er ist 22,3 m hoch und weist eine Leuchtreichweite von 18 Seemeilen auf.

Das Brot-Museum in Ustka

Eine Begegnung mit dem Bäckermeister Eugeniusz Brzoska erwrtet dich hier. Er ist Gründer und Eigentümer des bislang einzigen Brot-Museums in Polen und gilt als einer der Väter der Partnerschaft zwischen Kappeln und Ustka. Am Ende der Besichtigung lohnt es sich in der  Bäckerei und Konditorei im Erdgeschoss einen schönen Kuchen zu verkosten und Kaffee zu trinken. (Anschrift: ul. Marynarki Polskiej 49, Ustka, Tel. 0048 59 814 48 40)

Orzechowo - Wanderdüne

Unweit von Ustka und auch nur ungefähr 20 km von Slupsk entfernt, befindet sich bei Orzechowo, einem kleinen Badeort, der Aussichtsturm von Orzechowo. Der wurde erst im Jahre 2007 für umgerechnet etwa 100 000 Euro erbaut und dient zwar primär der Forstwirtschaft zur Waldbeobachtung bei Waldbrandgefahr, ist aber dennoch für jedermann frei zugänglich – wenn man weißt unter welcher Fußmatte der Schlüssel liegt ;). Jedoch muss man die 240 Treppenstufen erklimmen um von der in 48 m Höhe gelegenen Aussichtsplattform das großartige 360° Panorama genießen zu können.

 

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Das Freilichtmuseum in Kluki

Die Geschichte des hinterpommerschen Dorfes Klucken (heute polnisch Kluki) am Lebasee und seiner Bewohner - Slowinzen oder auch Lebakaschuben genannt - von rund 1700 bis in die Gegenwart kannst du dort beinahe erleben. Die sog. „Schwarze Hochzeit“ ist ein Fest, welches das frühere Leben der Slowinzen darstellt. Absolutes muss, wenn man schon in der Kaschubei ist.

Scholpiner Düne

Mit dem Bau des Leuchtturms von Czolpino/Scholpin wurde 1873 begonnen. Sein Baumaterial (Ziegel und Steine) konnte nebenbei bemerkt damals wegen des schwierigen sandigen Untergrundes, nur auf dem Seewege heran geschafft werden. Der Standplatz, des aus roten Ziegeln errichteten Turmes zwischen Leba und Rowy und zwischen Gardnosee und Lebersee liegt heute auf dem Gelände des immer besuchenswerten Slowinski-Nationalparkes auf einer Düne, die allerdings damals noch nicht bewaldet war. Die Spitze des heute 25,2 m hohen Leuchtturmes befindet sich 50,5 Meter über das NN. Von der Plattform des seit 1992 für die Öffentlichkeit zum Besuch freigegebenen Gebäudes hat man einen grandiosen Rundumblick über die Dünenlandschaft des Nationalparkes.

Ausflüge mit einem deutschsprachigen Reiseleiter

Nun ihr Lieben, bei uns besteht die Möglichkeit verschieden Ziele mit deutschsprachigem Reiseleiter und City guide zu erreichen. Man kann sich einer Gruppe anschließen oder die Reiseleitung auch für eine Person buchen.

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